Unser 2025 hatte Kurven, Kanten und ganz viel Liebe. Neue Menschen, laute Projekte, wilde Momente. Und vor allem war das ein Jahr zum Stolzsein. Also: Let’s blick zurück!
Unser 2025 hatte Kurven, Kanten und ganz viel Liebe. Neue Menschen, laute Projekte, wilde Momente. Und vor allem war das ein Jahr zum Stolzsein. Also: Let’s blick zurück!
Seite 2/2: Auf dieser Seite lernst du unsere Neuzugänge kennen und liest unser Jahresfazit. Los geht‘s!
Zwei tolle Menschis sind 2025 auf unseren Bus aufgesprungen. Als erstes dürfen wir präsentieren: Jacqueline in der Rolle der Buchhalterin und Assistentin. Ein Berufschameläon, das von Kanalbausanierung über Nagelstudio, bis REWE alles durchgemacht hat, was man unter der mitteleuropäischen Sonne Arbeit nennt. Schon in der Klausurwoche hat sie sich nahtlos in unsere Gruppe eingefügt.
Als japanaffine Teefanatikerin und Marvel-Fan war es ihr quasi vorbestimmt, irgendwann zu einer Gruppe zu stoßen, die so schrullig ist wie unsere.
Unsere zweite Heimat ist Rømø. Eine dänische Wattenmeerinsel, bekannt für Wind und Weite, auf der wir nun schon zum fünften Mal unsere Klausurwoche abhielten. Die Tradition geht zurück auf eine Zeit, in der ein ominöses Virus die Welt würgte, und unser Team noch fünf Leute zählte. Alle fünf sind auch noch heute an Bord. Plus sechs weitere wunderbare Seelen, die unser Team so bereichern, als wären sie immer schon da gewesen.
Dieses Jahr war anders. Wir kennen die Insel schon wie unsere Westentasche, und dementsprechend hat sich eine Art Routine eingestellt. Nach unseren täglichen Brainstormings gab es diesmal also nicht nur Action. Nein, viele haben einfach weitergearbeitet – zwar entspannt mit Sonnenbrille und einem Glas Weinschorle, aber mit einer gewissen Macher:innenmentalität. Soll heißen: Unsere Mission schreitet voran und wir sind im vollen Flow.
Ihr fragt euch sicher, was Patient Advisory Boards (PAB) sind. Nun ja, im Grunde sind es von uns geleitete Workshops, in denen Betroffene einer bestimmten Krankheit, Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen sowie die Auftraggeber:innen in einem Raum sitzen. Das Ziel ist es, die Bedürfnisse und Erfahrungen der Patient:innen einzuholen, sodass am Ende des Tages alle ein bisschen besser wissen, was die Betroffenen brauchen. Dieser Austausch hat sich bisher als super fruchtbar erwiesen.
Derzeit leiten wir eine Workshopreihe für Gliom-Patient:innen, die einen Verein gründen wollen, weil es bis dato kaum Angebote für Hirntumorbetroffene in Österreich gibt.
Insgesamt haben wir 2025 sieben PABs veranstaltet, und können langsam mit Sicherheit sagen: Das ist echt der beste Part des Jobs. Wenn wir Menschen mit den gleichen Anliegen zusammenbringen und sie mit unserer Erfahrung anleiten dürfen, um einen Weg vorwärts zu finden. Wir geben zu, es ist schon die ein oder andere Träne verdrückt worden, weil es so erfüllend ist.
Der gemütliche Grund, warum Englisch langsam zur dominanten Bürosprache wird: Vic! Ein flämisch-belgischer Webdesigner, der in Wien spätestens “pick‘n blieben” (österr. für “dageblieben”) ist, als wir ihn eingestellt haben. Unsere Art Directress Leni hat ihn eines zufälligen Tages als Hilfe für ein Projekt ins Büro mitgenommen.
Von da an hat er sich insgeheim zu einem fixen Bestandteil der Einrichtung gemausert. Mit Charme und Geschmack ergänzt er unser Team bis dato wunderbar. Und Deutsch versteht er auch langsam.
Generell war unser großes Ziel für dieses Jahr, euch als Community noch mehr einzubeziehen. Wir wollen euch bei allem mit an Bord haben! Deshalb brauchten wir eure Meinung gelb auf weiß – und haben die erste große Community-Umfrage zum Magazin gemacht. Dabei kam klar heraus: Ihr wollt auch mehr Kurvenkratzer. Easy!
Also haben wir euch gehört, und eine interaktive WhatsApp-Community aus dem Boden gestampft, in der ihr die Inhalte mitbestimmen könnt und alle wichtigen Neuigkeiten auf den silbernen Bildschirm serviert bekommt. Und das war erst der Anfang. Der Zielbahnhof heißt „Community-based Journalism“! Tschuu, tschuuuu!
Auf dass wir uns verschmelzen! Hihi.
Vor ein paar Tagen hat unsere Frontfrau Martina beiläufig realisiert, dass Kurvenkratzer im späten November 2019 geboren wurde und somit den sechsten Geburtstag feiern darf. Zeit für das Jubiläum hatten wir bis dato nicht, denn Im Kurvenkratzer-Universum ist jedes Jahr turbulenter als das davor.
Aber auch wenn wir nur ein kleines Team sind, die Energie bleibt kaum auf der Strecke, weil wir unseren Job lieben und der “Sinn Sinn macht”, wenn ihr wisst, was wir meinen. Es sind also willkommene Symptome unseres Wachstums.
Und nun verabschieden wir uns mit vollem Herzen und stummgeschaltetem Posteingang in die wohlverdiente Winterpause, in der wir es hoffentlich schaffen werden, den wilden Ritt der letzten sechs Jahre schwelgerisch Revue passieren zu lassen. Aber davor müssen wir euch noch unbedingt für all eure Liebe und Unterstützung danken. Schön, dass es euch gibt. Gemeinsam sind wir einzigartig!!!
Eure Kurvenkratzer-Gang
Martina, Lena, Flo, Tanya, Leni, Clauds, Dave, Katja, Clara, Jacqueline, Vic & Dürten.