Alexander heute
Ich lebe in Wien, arbeite an nächsten Buchprojekten und bezeichne mich selbst als Schüler der Glückseligkeit. Um Körper und Geist fit zu halten, fahre ich mit dem Rennrad durch die Gegend, laufe die eine oder andere Runde durch den Park, klettere immer wieder Wände hoch, meditiere regelmäßig und turne täglich auf der Yogamatte. Außerdem singe ich in einem Chor.
Mit meiner Krebserkrankung habe ich am eigenen Leib erfahren, welchen Unterschied es macht, Krebs zu tabuisieren oder offen über die Erkrankung zu sprechen. Mein metastasierter Hodenkrebs gilt mittlerweile als geheilt. Weil ich für einen achtsamen Umgang mit der Gesundheit bin und selbst die Kurve gekratzt habe, arbeite ich seit 2020 als Online-Redakteur für das Kurvenkratzer-Magazin.
Darüber hinaus engagiere ich mich bei der Initiative Loose Tie der Österreichischen Krebshilfe, beim Praevenire Gesundheitsforum sowie bei yeswecan!cer für die Enttabuisierung von männerspezifischen Krebserkrankungen. Wir brauchen nämlich ein neues Männerbild – eines, in dem der Mann nicht immer der Leistungsfähigste sein muss, in dem er auch in sich gekehrte Momente zeigen darf, und in dem Gefühle der Angst und Sorge Platz haben dürfen.