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Bewegung für die Gesundheit
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Von 0 auf 300: Die Challenge, die dein Leben verändert

Hast du dir schon einmal überlegt, wie es wäre, von kaum Bewegung im Jahr auf 300 Tage zu wechseln? Wir schon, Challenge accepted. Was dir eine halbe Stunde Aktivität am Tag für deine Krebstherapie bringt.

Du möchtest wissen:

  • warum Bewegung vor, während und nach einer Krebstherapie gut für dich ist,
  • welche Sportarten du am besten ausübst
  • und wie dir Kurvenkratzer dabei helfen kann?

Dann bist du in diesem Artikel gut aufgehoben.

Die Langzeitfans von Kurvenkratzer kennen sie vielleicht schon: unsere #300DaysofActivity-Challenge aka 300/365-Challenge. Sie soll dich dabei unterstützen, einen gesunden Lebensstil zu führen. Und das, indem du dich 300 Tage im Jahr sportlich betätigst. Die Hölle auf Erden für den:die eine:n, einfach himmlisch für andere. Warum machen wir das?

Easy Antwort: Sport tut gut. Ja okay, das predigen wir schon seit einer ganzen Weile. Aber Fakt ist auch, dass dir sportliche Aktivität auch während und kurz nach einer Krebstherapie helfen kann.

Eine Person spaziert am Strand
30 Minuten spazieren stärkt dein Immunsystem bereits. (Foto: Pexels/Natalia Vol)

Dem Krebs davonspazieren

Bewegung und Sport gehen dabei Hand in Hand. Schon ein 30 Minuten langer Spaziergang pro Tag kann gegen Fatigue helfen. Was Fatigue genau ist, kannst du im Artikel „Fatigue. Die gefühlt endlose Müdigkeit“ nachlesen. Und die Macht des Spazierengehens legen wir dir in Artikel „A walk a day – ein aktiver Lebensstil gegen Krebs“ ans Herz.

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum du dich öfters mal bewegen solltest. Mehrere Studien konnten bereits den Einfluss von Sport auf die Gesundheit bestätigen. Einerseits haben sportlich aktive Personen ein geringeres Risiko an Krebs zu erkranken. Andererseits haben bereits erkrankte Personen eine größere Chance die Krebszellen zu besiegen. Auch dein Immunsystem wird durch regelmäßigen Sport unterstützt. Klingt doch spitze, nicht wahr?

Andere positive Aspekte von Sport kannst du hier in unserem Artikel „Sport ist Mord – oder doch die beste Medizin?“ nachlesen.

Orangener Hintergrund mit einer Uhr in der Mitte
Hör auf deinen Körper! Die 10-Minuten-Regel kann dabei helfen. (Foto: Pexels/Andy Coffie)

10-Minuten-Regel

Natürlich ist Spaziergehen nicht die einzige Sportart, die du wählen kannst. Nein, die Liste ist laaaaaaaaaang. Qigong ist beispielsweise eine Sportart, die von vielen Krebspatient:innen ausgeführt wird und die viele positive Aspekte mit sich bringt. Aber auch Kraftsport kann durchaus während einer Krebstherapie sinnvoll sein. Das Wichtigste ist jedoch, dass du es mit deinem medizinischen Personal absprichst, bevor du dich in den Sport stürzt.

Außerdem empfehlen wir dir, immer auf deinen eigenen Körper zu hören. Höre hier einfach auf die 10-Minuten-Regel: Wenn du dich nach 10 Minuten Bewegung nicht besser, sondern vielleicht sogar schlechter fühlst, dann ist heute nicht der Tag für Sport. Es ist okay, auch mal nichts zu machen. Du könntest dann ja stattdessen diesen Artikel über positive Psychologie lesen.

Mehr positive Auswirkungen von Sport und die wichtigsten Facts zu unserer Challenge findest du auf der nächsten Seite.

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